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Schwibbögen

Die erzgebirgische Volkskunst hat eine Vielzahl an Formen und Motiven hervorgebracht. Zu den bekanntesten gehört der Schwibbogen. Neben den runden Schwibbögen gibt es ebenfalls Schwibbögen als Dreieck.

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Schwibbogen bunt

Geschichte und Bedeutung des Schwibbogens

Der Schwibbogen ist ein festes Bestandteil der erzgebirgischen Tradition und schmückt zur Weihnachtszeit beinahe jedes Fenster in dieser Region. Sein Name leitet sich vom Schwebebogen her, einem diese halbrunde Form beschreibenden Begriff in der Architektur. Verschiedentlich ist diese besondere Form auch von dem sogenannten Mundloch, also dem Eingang eines Bergwerksstollens hergeleitet worden. Der Ursprung des Schwibbogens liegt in der Sehnsucht der erzgebirgischen Bergleute nach Licht. Vor allem in den Wintermonaten waren sie von beständiger Dunkelheit umgeben.

Erste Schwibbögen mit Sonne, Mond & Sterne Motiv

Die in den Fenstern aufgestellten Schwibbögen mit ihren leuchtenden Kerzen symbolisierten die Hoffnung auf Helligkeit und unversehrte Rückkehr aus den Stollen. Aus diesem Grund wurden die ersten Schwibbögen mit den Motiven Sonne, Mond und Sterne hergestellt. Der so dargestellte Himmel integrierte sowohl die Sehnsucht nach Licht als auch den Wunsch der Bergleute, unversehrt von ihrer Arbeit nach Hause zurück zu kehren. Der älteste bekannte Schwibbogen stammt aus dem Jahre 1740 und wurde in Johanngeorgenstadt gefertigt. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Schwibbögen aus Metall hergestellt, heute bestehen sie vorwiegend aus Holz.


Moderne Schwibbögen

Schwibbogen der erzgebirgischen Volkskunst modern

Heute wird der Schwibbogen von einer großen Anzahl an Handwerksbetrieben in und um den weltbekannten Ort Seiffen im Osterzgebirge hergestellt. Die Motive bestehen größtenteils aus den traditionellen Vorlagen, die häufig christliche Themen, vor allem aus der Weihnachtsgeschichte aufgreifen. Allerdings findet die früher weit verbreitete Darstellung der Vertreibung Adam und Evas aus dem Paradies keine Verwendung mehr. An ihre Stelle sind typisch erzgebirgische Figuren wie Engel und Bergmann oder die Darstellung der Geburt Christ in einem Stall getreten. Aber auch winterliche Szenen, Abbildungen von Tieren im Wald oder bekannte Gebäude wie die Seiffener Kirche werden oft verwendet. Heute sind alle Schwibbögen mit einer elektrischen Beleuchtung ausgestattet und seit einigen Jahren stellt man sie auch in anderen Formen her. So hat sich beispielsweise die Lichterspitze, ein Dreieck mit unkonventionellen Motiven wie einem Forsthaus oder der Dresdener Frauenkirche etablieren können.

Moderne Schwibbögen im Stil der Kirchenfenster

Seit 2010 werden von verschiedenen Firmen Schwibbögen in der Form gotischer Bögen im Stil der Kirchenfenster aus dieser Zeit hergestellt. Auch sie haben bereits eine große Anzahl an Käufern und Sammlern gefunden. Alle Schwibbögen, ob modern oder traditionell, besitzen auf jeden Fall eine Gemeinsamkeit: Durch ihr Leuchten in den Fenstern garantieren sie eine glanzvolle, helle, stimmungsvolle Weihnachtszeit.

LED Schwibbögen aus dem Erzgebirge

Wer es besonders modern mag, greift auf einen stillvoll desingten Schwibbogen mit LEDs ausgestattet zurück. Diese passen zu modern eingerichteten Räumen. Ausserdem sparen Sie Energie im Vergleich zum herkömmlichen elektrischen Schwibbogen.

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