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Nussknacker

Weihnachten - Zeit der Gemütlichkeit und der winterlich geschmückten Häuser. Aufwendig geschnitzte Pyramiden, lustige Räuchermännchen oder filigrane Schwibbögen - keine Weihnachtsdekoration ist schöner und stimmungsvoller als die liebevoll gestalteten Stücke, die in echter Handwerkskunst entstehen. Charmantester Vertreter aller traditionellen Holzfiguren allerdings ist er - der vielgestaltige Holznussknacker, der in keiner Weihnachtsstube fehlen darf.

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Holznussknacker

Holznussknacker für die stimmungsvolle Dekoration

Der Holznussknacker - um ihn zum Öffnen von hartschaligen Knabberkernen zu benutzen, ist er eigentlich fast zu schade. Als hübsche Dekoration auf Fensterbrett oder Kommode allerdings ist er an Originalität nicht zu überbieten. Als Heimat des klassischen Holznussknackers gilt, neben dem bayerischen Oberammergau, auch das Erzgebirge, wo die Herstellung von hölzernem Weihnachtsschmuck seit Jahrhunderten verwurzelt ist. Vor allem im Erzgebirge gehörte das Schnitzen zu den Hobbies der Bergleute - die sich dank der wachsenden Nachfrage bald darauf spezialisierten, ihre Holzfiguren gewerbsmäßig anzufertigen. Tiere, Waldmotive oder Handwerk-Berufe - die damaligen Künstler schnitzten in Holz, was sie täglich sahen und erlebten. Seither werden die hölzernen Figuren hier in mühevoller Handarbeit gedrechselt, geklebt und bemalt. Mit viel Liebe zum Detail entstanden und entstehen dabei kleine Kunstwerke, die nicht nur an Weihnachten für eine warme Atmosphäre sorgen.


Nussknacker klassisch und modern

Holznussknacker klassisch und modern

Der Urvater des modernen Holznussknackers erblickte im Jahre 1865 das Licht der Welt. Entstanden ist er in der Werkstatt der Familie Füchtner, die auch heute noch eine traditionelle Holzkunstwerkstatt betreibt.
Wie beliebt der Holznussknacker schon in früheren Jahrhunderten war, beweist sein Einfluss auf Literatur, Musik, Märchen und Geschichten. Hoffmanns Märchen „Nussknacker und Mäusekönig“ oder Tschaikowskis Ballett „Der Nussknacker“ - sie trugen nachhaltig zur Popularität des kleinen Holzkerls bei und prägten überdies auch seine Darstellungsweise in der Holzkunst.


Nussknacker Vielfalt

Die vielfältige Welt der Holznussknacker

Sie ist vielfältig geworden - die Palette der dargestellten Charaktere. Neben Soldaten, Gendarmen und Königen bereichern heute auch Weihnachtsmänner und Schneemänner die winterliche Nussknacker-Kollektion. Und längst ist die Dekorations-Saison für Holznussknacker nicht mehr auf den Winter begrenzt. Originell und überaus dekorativ sorgen sogenannte Knackvögel auch im Rest des Jahres für gute Laune. Zum Verkaufsschlager in den USA hat sich überdies die Darstellung berühmter Persönlichkeiten entwickelt: Kolumbus, Albert Einstein oder der Papst - sie alle sind heute als Holznussknacker zu haben. Aber der Klassiker bleibt seit der Erfindung des erzgebirgischen Nussknackers durch Friedrich Wilhelm Füchtner der traditionelle König in rot oder blau. Die Könige werden in allen Größen bis zu stattlichen Nussknackern mit einem Meter Höhe im Spielzeugdorf Seiffen hergestellt.


Nussknacker aus dem Hause Ulbricht

Ganz besonders schöne Holznussknacker kommen heute unter anderem von der Firma Hubrig oder aus dem Hause Ulbricht. Holzkunst-Hersteller Christian Ulbricht beispielsweise bietet neben seinen klassischen Holznussknackern, die farbig oder bunt gestaltet sind, auch eine Kollektion naturbelassener Holznussknacker. „Nachtwächter natur“ oder „Wikinger natur“ - alle Natur-Modelle bestechen durch gestalterischen Charme und urwüchsiges Material.


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