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Figuren

Das Erzgebirge steht für Holzkunst, und die Holzkunst aus dieser Region steht wohl wie kaum eine andere Kunst für die Weihnachtszeit. Schwibbögen, Weihnachtspyramiden und Räuchermännchen verbreiten sofort weihnachtliche Stimmung und lassen an den Duft von Bienenwachskerzen und Tannengrün denken.

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Pyramide Seiffener Kirche Glaesser

Figuren aus dem Erzgebirge

Die typischen Figuren aus dem Erzgebirge erkennt man an ihrem unverwechselbaren Stil auf den ersten Blick. Der Klassiker, der wohl alle Kinder am meisten begeistert, ist die Weihnachtspyramide, die mit Kerzen bestückt wird und deren kleiner Holzpropeller durch die Wärme der Kerzen wie durch Zauberei in Bewegung gesetzt wird. Die Trompete spielenden Engelchen, die Nussknacker mit ihren Rauschebärten und schneidig glänzenden Uniformen gehören ebenso zum Weihnachtsfest wie die lustigen Räuchermännchen, die im ganzen Haus weihnachtliche Düfte verbreiten. Aber die Tradition hat sich längst weiter entwickelt und zu erstaunlich kunstvollen Ergebnissen geführt.


Engel und Bergmann von Müller

Die Geschichte der Holzfiguren

Ursprünglich war das Erzgebirge eine Bergbauregion, denn mit Landwirtschaft war in diesem trotzigen Landstrich kein Staat zu machen. Die Bodenschätze aber garantierten den Bergleuten ein Auskommen bis die Förderung im 17. und 18. Jahrhundert immer weniger wurde. Ein Nebeneinkommen musste also her, um die Familien über Wasser zu halten; Bergleute sind schließlich findige Alleskönner mit großem handwerklichem Geschick. Hinzu kam, dass der Werkstoff Holz ein bezahlbares Ausgangsmaterial war. Aufbauend auf der Tradition, dass die Familien im Erzgebirge schon lange kleine Engel und Bergleute mit Kerzen in die Fenster gestellt hatten, um den Vätern für den Rückweg aus dem gefährlichen Bergwerk zu leuchten, entstanden so im Erzgebirge die ersten Lichterfiguren. Diese sind bis heute durch die Traditionen der Bergleute geprägt.


Weihnachtsmann auf Schaukel Björn Köhler

Die neue Herstellergeneration

Den hochbegabten Drechslermeistern der neuen Generation reicht es schon lange nicht mehr, althergebrachte Formen immer neu zu reproduzieren. Da findet der Kunde skurrile Weihnachtsmänner auf Schaukeln, komische Weihnachtsfrauen mit niedlichen Knubbelnasen, Elche, bei deren Anblick man einfach laut lachen muss und sogar grüne Männchen. Es gibt heute verrückten Hühner, putzige Pinguine und sogar „Launevögel“, die beweglich sind, so dass die Besitzer damit ihre eigene Stimmung ausdrücken können. Somit steht es fest: Das Erzgebirge ist eindeutig im neuen Jahrtausend angekommen!


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